Das AutorenTEAM

Fotograf plus Müllermeister

Gerhard Trumler

Als Bewahrer des Augenblicks hat Prof. Gerhard Trumler, vielfach ausgezeichneter österreichischer Weltklasse-Fotograf, in seinen unzähligen Werken das Vergängliche für die Nachwelt konserviert. 2017 und 2018 hat sich der 82-jährige mit seiner Kamera intensiv mit der bayerischen Mühlenlandschaft befasst. Hindernisse überwindet er bei seinen Reisen mit der ihm eigenen Zähigkeit und Unerschütterlichkeit Aufwändig holt der 2007 mit der Goldmedaille der Österreichischen Photographischen Gesellschaft ausgezeichnete „Unruheständler“ aus seinen zigtausenden Photos mit digitaler Nachbearbeitung jeweils das heraus, was er zeigen und der Nachwelt dokumentieren möchte.

Andreas Ehrhardt

Als kurzweiliger Mühlenführer und profunder Fachmann hat sich Andreas Ehrhardt, Müllermeister und Mühlenbautechniker, weit über die Landkreisgrenzen seiner fränkischen Heimat hinaus einen Namen gemacht. Seine Expertise ist vor Restaurierungen gleichermaßen gefragt wie sein Fachwissen, wenn es um den Wiederaufbau historischer Mühlen geht. Er hat die leicht verständlichen Fachtexte beigesteuert.


Die Abgebildeten

Ausblick für die alten Mühlen

Die im Buch dargestellte Momentaufnahme der bayerische Mühlenlandschaft kann nur unvollständig, dabei aber ebenso vielfältig wie wechselhaft sein. Es bleibt zu hoffen, dass die alten Mühlen in Bayern zukünftig die verdiente Wertschätzung erfahren, Dieses Mühlenbuch will seinen kleinen Beitrag dazu leisten, indem die abgebildeten Objekte zumindest dokumentarisch den Sprung in ein neues Zeitalter schaffen.

 

Die Betreuung der verbliebenen Mühlen kann nur mit intensiver Nutzung des vorhandenen, engen Netzwerkes für Triebwerksbesitzer und Bewahrer historischer Mühleneinrichtungen, speziell auch in Rechts- und Erhaltungsfragen, gelingen. Um diese letzten Zeitzeugen zu retten, braucht es vor Ort - neben kundigem Rechtsbeistand u.a. bei Wasserrechtsproblemen - umfassende Hilfe beim Zugang zu Fördermitteln, Austausch der betroffenen Mühlenbesitzer und Sensibilisierung der Bevölkerung.

 

Denn die Perspektivlosigkeit an manchem Standort ging den Autoren durchaus nahe, wenn beispielsweise eine Gemeinde keinen Neubau vom Wasserrad duldet, oder ein vielversprechender Standort beim Besuch nichts mehr zum Bewahren und Abbilden aufweisen kann. Dem stehen jedoch zahlreiche herzliche Empfänge in durchaus gut erhaltenen Objekten gegenüber, aber auch deren Zukunft ist mangels Nutzung meist ungewiss, wenn es sich nicht ohnehin um ein Museum handelt.

Copyright © 2019 Andreas Ehrhardt

Tel. 09221-9488757, muehlenbuch@gmx.de